Arno Stern

Arno Stern, geboren 1924 in Kassel,

ist der Begründer des ersten Malortes

in Paris.

Er entdeckte bereits Ende der 50er Jahre,

als er Waisenkinder mit Malen beschäftigte, eine universelle Bildsprache, die er "Formulation" nannte.

Dieser gehören unter anderem

70 "Bilddinge", zu denen verschiedene Erstfiguren, Trazate und Raum- begrenzungen zählen, an. Arno Stern bereiste verschiedene Kontinente, ließ Urvölker fern von jeglicher Bildung malen. Er konnte beweisen, dass alle Menschen auf der Welt, unabhängig von ihrer Lebensweise und Herkunft,

eine ähnliche Entwicklung in ihrem bildnerischen Ausdruck durchlaufen

und dieselben Figuren malen.

Alles ist in den Zellen aufgespeichert und entsteht aus dem Spontanen heraus.

Deshalb ist das Malspiel so entscheidend,

weil es eine Erfüllung und Bereicherung in unserem Leben ist und zudem auch sehr entspannend.

Einige Beispiele von "Bilddingen"

aus der universellen Bildsprache

Arno Stern wurde als Experte der UNESCO zum ersten internationalen Kongreß

über Kunsterziehung in Bristol delegiert.

Er nahm in der Folge an zahlreichen Symposien teil und gastierte als Referent

in vielen Universitäten, Museen, Bildungs- u. Ausbildungsstätten.

Hier seht ihr Arno Stern in seinem Malort in Paris in seiner Rolle als "Malspieldienender".

Arno Stern im Interview über die Interpretation von Kinderbildern.